Eine Gehirnblutung trifft die meisten Menschen plötzlich, sie werden mitten aus ihrem Leben gerissen. Besonders wichtig ist, dass eine Behandlung umgehend eingeleitet wird, denn nur diese kann das Leben des Betroffenen retten. Bei einer Gehirnblutung handelt es sich um einen Bluterguss im Gehirn.
Gehirnblutung – es besteht immer Lebensgefahr

Bei einer Gehirnblutung muss schnell gehandelt werden, ansonsten sterben Hirnzellen ab und das Risiko für mögliche Folgeschäden steigt.
Eine Gehirnblutung kann zu einem starken Druckanstieg innerhalb des Schädels führen, dieser Druckaufbau schädigt das Gehirn zusätzlich. Ist bereits ein sehr hoher Druck im Schädel aufgebaut worden, so muss in den meisten Fällen eine Not-Operation durchgeführt werden. Bei der Operation wird der Bluterguss beseitigt. Es gibt Formen von Gehirnblutungen, die zu einem Hirnwasserstau führen, auch dieser muss sofort operativ behandelt werden.
Gehirnblutung nach einem Sturz

Nach einem Sturz auf dem Kopf, sollten Sie sich sicherheitshalber bei einem Arzt untersuchen lassen.
Nach einem schweren Sturz sollte immer ein Facharzt aufgesucht werden, damit dieser sicherstellen kann, dass keine inneren Verletzungen oder im schlimmsten Fall eine Gehirnblutung vorliegen.
Die Behandlung einer Gehirnblutung
Für eine erfolgreiche Gehirnblutung Behandlung ist es wichtig, dass bereits bei den ersten Symptomen ein Facharzt aufgesucht wird. Mithilfe einer Computertomographie (CT) kann der Arzt feststellen, ob eine Blutung im Gehirn vorliegt oder nicht. Wird die Hirnblutung sehr schnell festgestellt, bestehen sehr gute Chancen, dass die Behandlung anschlägt. Damit es nicht zu Nachblutungen kommt, was meistens innerhalb der ersten 24 Stunden geschieht, sollte direkt damit begonnen werden den erhöhten Druck im Gehirn zu reduzieren. Nicht jede Gehirnblutung Behandlung erfolgt nach dem gleichen Schema, manche Blutungen können nur durch eine Operation eingedämmt bzw. behandelt werden und andere können wiederum mit konservativen Maßnahmen behandelt werden.
Bei der konservativen Gehirnblutung Behandlung versuchen die Spezialisten die Blutungsausdehnung und ein Ansteigen des Hirndrucks zu verhindern. Die meisten Betroffenen müssen hierfür auf die Intensivstation verlegt werden, hier werden alle der lebenswichtigen Körperfunktionen während der Behandlung überwacht. Manche Patienten müssen während der Behandlung künstlich beatmet werden, dies ist besonders nötig, wenn die Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgung anders nicht mehr gewährleistet werden kann.
Gehirnblutung operieren – wann ist der operative Eingriff notwendig?

Eine Operation birgt Risiken, ist aber in einigen Fällen unvermeidbar.
Bei der minimal operativen Entfernung einer Hirnblutung wird ein kleines Loch in den Kopf gebohrt, dies geschieht natürlich unter Vollnarkose. Durch dieses kleine Bohrloch kann der Chirurg die Gefäßaussackung erreichen und diese mithilfe eines Mikroskops einsehen. Mit einem Clip wird dann das Aneurysma verschlossen, hierdurch kann eine erneute Gehirnblutung verhindert werden. Nimmt der Chirurg für die Operation einen Medizinroboter zur Hand, so bohrt dieser das Loch durch die Schädeldecke. Der Roboter kann auch für die Punktion der Blutung eingesetzt werden, der Vorteil ist, dieser arbeitet mikrometerexakt und ohne zittern.
Die Folgen einer Gehirnblutung
Eine Gehirnblutung führt zu einer Volumenzunahme sowie zu einer Erhöhung des Hirndrucks. Der Körper reagiert direkt auf die Gehirnblutung Folgen. Das Blutvolumen und das Volumen des Nervenwassers werden automatisch gesenkt, was langfristig dazu führt, dass das Gehirn mit weniger Sauerstoff versorgt wird und auch das Gewebe wird nicht mehr ausreichend versorgt. Nicht nur die Sauerstoffzufuhr wird vermindert, sondern auch die Durchblutung, was wiederum Folgeschäden auslösen kann. Eine Gehirnblutung Folge kann sein, dass das Nervengewebe zusätzlich geschädigt wird.
Gehirnblutung – die Chance auf Heilung

Wird eine Gehirnblutung früh erkannt, hat der Patient in der Regel bessere Aussichten auf Heilung.